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Das menschliche Auge

Retinopathie

Diabetes und seine Folgen

Jeder Diabetiker kennt das, er muss neben regelmäßigen Besuchen beim Hausarzt auch regelmäßig zum Augenarzt. Dies hat seinen Grund, damit dieser kontrollieren kann, ob es zu einer sogenannten diabetischen Retinopathie kommt. Das sind blinde Stellen in der Netzhaut, die sich durch die Diabetes entwickeln können und die Sehleistung erheblich beeinträchtigen können. Durch den schwankenden Blutzuckerspiegel müssen Diabetiker oft Dreier-Messungen beim Augenoptiker machen, um eine optimale Brillenstärke gewährleisten zu können, da sich im Laufe des Tages auch die benötigten Glasstärken ändern können.

Erblicher Tunnelblick

Eine weitere erbliche Form der Retinopathie ist die Retinopathia Pigmentosa. Typische Symptome sind ein schleichender Tunnelblick, da das Gesichtsfeld der Betroffenen immer kleiner wird. Bedingt wird dies durch das unaufhaltsame Absterben der Stäbchen, die für die Orientierung notwendig sind. Langezeit können die Betroffenen noch gut lesen und Gesichter erkennen, doch sie sind stark geblendet und können sich nach und nach nicht mehr bei Dunkelheit orientieren.

Durch das immer kleiner werdende Gesichtsfeld fällt die Orientierung schwer, es müssen viel mehr Kopf- und Blickbewegungen gemacht werden, um orientieren zu können. Leider endet diese Krankheit oft mit Blindheit und ist bis heute nicht behandelbar, da sie erblich bedingt ist.

Spezialfälle brauchen Speziallösungen

Steht eine Diagnose ist ein Gang zu einem Fachmann ratsam, da dieser sich genau auf die individuellen Probleme der Betroffenen einstellen kann und auch als Berater bei anderen Fragen dienen kann. Speziallösungen sind oft Filter und besondere Lupensysteme, elektronische Hilfsmittel und moderne Technik.

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